Feuerwehrwettbewerb – Stufe Bronze

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Feuerwehrwettbewerb – Stufe Bronze 2017-08-10T20:09:52+00:00

Feuerwehrwettbewerb des Kreisfeuerwehrverbandes Rhein-Lahn e.V.

Stufe Bronze

Der Feuerwehrwettbewerb des Kreisfeuerwehrverbandes Rhein-Lahn e.V. ist eine Leistungsprüfung für Feuerwehren. Er knüpft an die Ausbildungsinhalte der Ausbildungsvorschriften der Freiwilligen Feuerwehren an.

Der Feuerwehrwettbewerb in der Stufe Bronze kann mit einer Gruppe oder einer Staffel durchgeführt werden. Die erforderlichen Ausrüstungsgegenstände sind bei der Ausstattung von Feuerwehren in Gemeinden mit der Einstufung in die Brandklasse B 1 und damit in allen Gemeinden vorhanden.

Mit dem Feuerwehrwettbewerb in der Stufe Bronze werden die praktisch und theoretisch notwendigen feuerwehrtechnischen Grundkenntnisse abgefragt. D.h. jede aktive Feuerwehrfrau und jeder aktive Feuerwehrmann sollten in der Lage sein, die verlangten Tätigkeiten auszuüben. Der Feuerwehrwettbewerb in der Stufe Bronze ist daher auch dazu geeignet, die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren, insbesondere der Ortsfeuerwehren unter Beweis zu stellen.

Die Anmeldung zum Feuerwehrwettbewerb des Kreisfeuerwehrverbandes Rhein-Lahn e.V. erfolgt durch fristgerechte Anmeldung beim Referatsleiter Ausbildung und Wettbewerbe aufgrund des jährlichen Rundschreibens des Kreisfeuerwehrverbandes Rhein-Lahn e.V..

Der Feuerwehrwettbewerb wird grundsätzlich nach der Feuerwehrdienstvorschrift 3 abgelegt. Die Unfallverhütungsvorschrift „Feuerwehren“ und die dazu gehörenden einschlägigen Unfallverhütungsvorschriften müssen beachtet werden. Erste Hilfe-Maßnahmen sind nach den allgemein gültigen Grundsätzen durchzuführen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen das nach dem Landesgesetz über den Brandschutz, die Allgemeine Hilfe und den Katastrophenschutz (LBKG) vom 2. November 1981 in der jeweils geltenden Fassung vorgeschriebene Lebensalter für den aktiven Feuerwehrdienst vollendet haben und für den Feuerwehrdienst tauglich sein.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Trupps und ggf. Melder) müssen mindestens die Truppmannausbildung Teil 1 abgeschlossen haben. Gruppenführer die vorgeschriebene Ausbildung abgeschlossen haben.

Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer haben folgende persönliche Ausrüstung zu tragen:

1. Feuerwehr-Schutzanzug
2. Feuerwehrhelm
3. Schutzhandschuhe
4. Feuerwehrsicherheitsschuhwerk (Feuerwehrstiefel)

Der Angriffstrupp und Wassertrupp rüsten sich zusätzlich aus mit

5. Feuerwehrleine im Tragebeutel
6. Schlauchhalter

Der Maschinist hat gültige Warnkleidung zu tragen.

Zur Kennzeichnung der Mannschaft sind Brusttücher, Helmkennzeichnungen oder Armkennzeichen mit aktuellen Taktischen Zeichen zu tragen. Andere Kennzeichnungen sind nicht statthaft. Die Kennzeichnungen werden vom Kreisfeuerwehrverband Rhein-Lahn e.V. gestellt.

Es dürfen nur Einsatzmittel verwendet werden, die den Unfallverhütungsvorschriften, den Normen, den technischen Weisungen des Landes Rheinland-Pfalz und der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung entsprechen.

Jede Einheit arbeitet grundsätzlich mit ihren eigenen Einsatzmittel, die sie auch im Einsatz verwendet. Vor Beginn und während der Übungen ist folgendes zu beachten:

Sämtliche Einsatzmittel bleiben vor Beginn der Übung im Fahrzeug und sind ordnungsgemäß gesichert. Die Türen, Rollläden und Klappen am Fahrzeug sind vor Beginn der Übung geschlossen zu halten. Auf dem Fahrzeug nicht vorhandene Einsatzmittel werden möglichst rechts daneben abgelegt.

Wenn ein Druckschlauch platzt, muss er ausgewechselt werden. Der Einheitsführer gibt hierzu den entsprechenden Befehl.

Wenn die Pumpe ausfällt, ist die Übung abzubrechen. Der Hauptwertungsrichter entscheidet weiter.

Während der Übung dürfen nur die erforderlichen Befehle weitergegeben Kommandos, die dem Ablauf dienen, sind ebenfalls statthaft.

Die Wertungsrichter werden vom Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Rhein-Lahn e.V. auf Vorschlag des Fachbereichsleiters Wettbewerbe benannt. Die Wertungsrichter sollten eine adäquate Ausbildung (Gruppenführer) und zudem eine Einweisung in die Wertungsrichtertätigkeit besitzen.

Zu Beginn jedes Feuerwehrwettbewerbs des Kreisfeuerwehrverbandes Rhein-Lahn e.V. wird ein Hauptwertungsrichter aus den Reihen der Wertungsrichter vom Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Rhein-Lahn e.V. bestimmt.

Die Bewertung des Kreisfeuerwehrwettbewerbs des Kreisfeuerwehrverbandes Rhein-Lahn e.V. wird vom Hauptwertungsrichter und mindestens vier Wertungsrichtern grundsätzlich mit folgender Aufteilung vorgenommen:

Hauptwertungsrichter: Einheitsführer, Melder und Zeitnahme 1

Wertungsrichter 1: Maschinist und Zeitnahme 2

Wertungsrichter 2: Angriffstrupp

Wertungsrichter 3: Wassertrupp

Wertungsrichter 4: Schlauchtrupp

Es wird empfohlen die Positionen der Wertungsrichter und des Hauptwertungsrichters doppelt zu besetzen.

Bitte dem PDF im unteren Bereich der Seite entnehmen.
Der Feuerwehrwettbewerb ist bestanden, wenn die Einheit insgesamt nicht mehr als 20 Fehler macht.

Die praktische Übung ist dabei in einem Zeitrahmen von 8 Minuten durchzuführen. Bei Zeitüberschreitung wird je angefangen fünf Sekunden ein Fehlerpunkt gewertet.

Jeder falsche Knoten, jede falsche Frage, eine falsche stabile Seitenlage, jede nicht ordnungsgemäße Ausrüstung, jede unzutreffende Befehlsgabe und bei Verstößen gegen die Unfallverhütungsvorschriften, Ausführung entgegen der FwDV3 und dieser Ausführungen wird ein Fehlerpunkt vergeben.

Die Fehlerpunkte sind von den Wertungsrichtern in einem Bewertungsblatt zu dokumentieren.

Nach erfolgreicher Teilnahme am Feuerwehrwettbewerb des Kreisfeuerwehrverbandes Rhein-Lahn e.V. in der Stufe Bronze wird jedem Teilnehmer eine Spange in der Farbe Bronze und eine Urkunde überreicht. Die Spange ist auf der Ausgehuniform auf der linken Brusttasche zu tragen.

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