Zwei Feuerwehrmänner aus Kamp-Bornhofen wurden mit der Ordensspange geehrt

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Zwei Feuerwehrmänner aus Kamp-Bornhofen wurden mit der Ordensspange geehrt

Wehrführer Carsten Schladt und der stellv. Vorsitzende des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Kamp-Bornhofen, Stefan Rist, haben die Kameraden Peter Schladt und Michael Kimmel  für eine Auszeichnung mit der Ordensspange des  Kreisfeuerwehrverbandes Rhein-Lahn, vorgeschlagen. Der Antrag wurde auch von der Wehrleitung befürwortet.  Am 08. 04.2016 konnte im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Fördervereins, der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Rhein-Lahn, Gerhard Bingel, die beiden Kameraden für besondere Verdienste um die Förderung des Feuerwehrwesens, ehren.

Peter Schladt war bis zum  Erreichen der Altersgrenze im Jahre 2002 Oberbrandmeister in der Einsatzabteilung. 1958 trat er in die Freiwillige Feuerwehr Kamp-Bornhofen ein und war in seiner Dienstzeit als aktiver Feuerwehrmann 26 Jahre stellv. Wehrführer. Neben den Einsätzen zur Brandbekämpfung und zur technischen Hilfeleistung waren oftmals auftretende Hochwasser  eine besondere Herausforderung für die Feuerwehrangehörigen in der am Mittelrhein gelegenen Ortsgemeinde.

Peter Schladt war Gründungsmitglied, als 1986 der Förderverein der Wehr seiner Heimatgemeinde ins Leben gerufen wurde. 16 Jahre gehörte er dem Vorstand an, davon 8 Jahre als stellv. Vorsitzender. Ein oft genannter Begriff im Zusammenhang mit Feuerwehr ist “Kameradschaft“. Dass ihm diese wichtig ist, bewies Peter Schladt  in den Reihen seiner Kameraden, als auf seine Initiative hin der Kreis der Alterskameraden gegründet wurde. Sein Wissen und handwerkliches Können war während seiner Dienstzeit nicht nur in der eigenen Wehr gefragt, sondern kam auch anderen Feuerwehren zugute.

 

Michael Kimmel trat 1980 in die Freiwillige Feuerwehr Kamp-Bornhofen ein und gehört bis heute zur Einsatzabteilung. Sein Dienstgrad ist Löschmeister. Bei Einsätzen konnte Michael Kimmel auf Grund seiner Ausbildung lange Jahre auch als Atemschutzträger eingesetzt werden.

Zu den außergewöhnlichsten Einsätzen seiner bisherigen Dienstzeit zählt die Bergung des verunglückten Tankmotorschiffes Waldhof. Für diesen Einsatz erhielten alle beteiligten Helfer  2011 eine  Urkunde, zusammen mit einer von dem damaligen Ministerpräsidenten des Landes Rheinland- Pfalz, Kurt Beck, gestifteten Medaille. Bei den, während des  Rheinhochwassers 2013 eingesetzten Kräften, bedankte sich die regierende Ministerpräsidentin Malu Dreyer  auch mit einer Urkunde. Der noch nicht so lange zurückliegende Großbrand bei der Berzelius Metall GmbH in Braubach und der Brand der Burgschänke auf dem Burgberg bei der Marksburg in Braubach, sind Michael Kimmel noch gut in Erinnerung. Unterscheiden sie sich doch in ihrer Dimension  von sonst zu leistenden Einsätzen.

Auch war Michael Kimmel  Mitbegründer des Fördervereins seiner Wehr. Bis 2015 gehörte er dem  Vorstand an. 12 Jahre begleitete er das Amt des Kassierers und 5 Jahre das des Schriftführers.

( Bernd Bender, KFV)

2016-04-21T09:50:25+00:00 21. April 2016|0 Comments

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