1. Fahrerwettbewerb

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Die glücklichen Sieger"…..und kommen Sie immer gesund von Ihren Einsätzen zurück"

"Gute Fahrt", das wünschen sich oftmals die Menschen zu Beginn einer Fahrt mit dem Auto, die von den alltäglichen Fahrten abweicht. Zu Fahrten, die ein erhöhtes Unfallrisiko in sich bergen  oder ein erhöhtes Gefahrenpotenzial mit sich bringen.
Bei der Feuerwehr ist der Sprachgebrauch ein anderer. Am Ende von offiziellen Reden, meist vorgetragen von honorigen Personen bei Veranstaltungen der Feuerwehr heißt es dann:"…und kommen Sie immer gesund von Ihren Einsätzen zurück".
Dieser Wunsch gilt  nicht nur für so manchen gefahrvollen Einsatz bei der Brandbekämpfung, den technischen Hilfeleistungen oder sonstigen Rettungsmaßnahmen, sondern schließt auch Einsatzfahrten zu und von den Einsatzorten mit ein.

Die Sicherheit der Feuerwehrleute steht bei der Unfallkasse Rheinland-Pfalz im Fokus. So war in der Augustausgabe der Fachzeitschrift "Brandhilfe" zu lesen, daß die Unfallkasse im Bereich Präventionshilfe die Fotos: Bernd BenderAnschaffungskosten für einen Fahrsimulator, der ab 2014 den Fahrern von Einsatzfahrzeugen zur Verfügung stehen wird, trägt. Hiermit kann das Verhalten der Fahrer in den verschiedensten Verkehrssituationen geübt werden. Dieses Training ist nicht zu verwechseln mit dem Fahrsicherheitstraining, bei dem die Fahrer das Verhalten der Fahrzeuge kennenlernen. Ein solches Fahrsicherheitstraining bieten auch die Hersteller von Einsatzfahrzeugen den Feuerwehren an. Einsatzkräfte aus dem Rhein-Lahn-Kreis haben dieses Angebot bei der Firma IVECO schon genutzt.

In vorwiegend katholisch geprägten Gegenden kennt man die Segnung von neu in Dienst gestellten Einsatzfahrzeugen und erbittet damit Gottes Segen für die Besatzungen bei den Einsatzfahrten.

Zu schwerwiegenden Unfällen kam es im Rhein-Lahn-Kreis mit seinen 136 Feuerwehreinheiten bei ca 700 Alarmierungen jährlich, noch nicht. Es waren immer nur geringe Blechschäden zu verzeichnen.

rückwärts durch SpurgasseAuch als eine Präventionshilfe in Sachen Fahrsicherheit ist das jährlich vom Kreisfeuerwehrverband veranstaltete Geschicklichkeitsfahren für  Einsatzfahrer der Feuerwehren ausgelegt. Gilt es hierbei für die Teilnehmer das Fahrzeug so zu beherrschen, um möglichst fehlerfrei und in kürzester Zeit einen Parcours zu durchfahren, in dem eine Reihe von Aufgaben mit fahrerischem Können zu lösen sind.
In diesem Jahr hatte Dieter Tiller als Fachbereichsleiter für Wettbewerbe im Kreisfeuerwehrverband in Abstimmung mit dem Verbandsvorsitzenden Gerhard Bingel 10 Aufgaben für die Teilnehmer des Fahrerwettbewerbes vorbereitet.
Neu hinzugekommen ist das Rückwärtsfahren in eine sich verengende Spurgasse, das Anhalten mit den Vorderrädern, zentriert in einem Rechteck und das Anhalten mit dem rechten Hinterrad in einer aufgemalten, kreisrunden Markierung mit einem Durchmesser von 0,50 m.

Die Freiwillige Feuerwehr Singhofen hatte sich um die Austragung des Geschicklichkeitsfahrens beworben und konnte somit ihren "Tag der offenen Tür" um eine Attraktion bereichern, zusätzlich zu einer Hüpfburg für Kinder und musikalischen Darbietungen des Spielmannszuges der FF Singhofen, der auch einen Workshop für seine Nachwuchsgewinnung veranstaltete.

das war engDass diese schon zur Tradition gewordene Veranstaltung des KFV Rhein-Lahn sich einer gewissen Beliebtheit erfreut, zeigt die Teilnahme von einer Feuerwehrfrau und 24 gemeldeten Fahrern in der Führerscheinklasse A, sowie 18 Fahrern in der Klasse B.
Als sehr erfreulich ist die erstmalige Teilnahme von Fahrern des THW und einer Freiwilligen Feuerwehr aus dem Bundesland Hessen zu sehen. Der THW-Ortsverband Lahnstein war mit 5 Fahrern vertreten und die Freiwillige Feuerwehr aus Runkel-Schadeck schickte 3 Fahrer an den Start.
Auf Grund der zahlreichen Anmeldungen standen die Platzierungen erst am späten Nachmittag fest. Alle Teilnehmer des Fahrerwettbewerbes erhielten eine Urkunde, überreicht  vom Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes, Gerhard Bingel und seinem Stellvertreter, Ralf Elenz. Zusätzlich wurden die drei Erstplatzierten in jeder Klasse mit einem Pokal geehrt und für jeden Ersten in seiner Klasse kam noch ein Wanderpokal hinzu.

Die drei besten Fahrer in der Führerscheinklasse A, gefahren mit einem Tragkraftspritzenfahrzeug, waren:     1. Ingo Schneider, FF Attenhausen
                       2. Marco Ohl,        FF Hahnstätten
                                                    3. Thorsten Koch,  FF Holzheim

Die SiegerehrungDie führenden Fahrer in der Führerscheinklasse B, gefahren mit einem Tanklöschfahrzeug waren:                     1. Mathias Wiefer, FF Runkel-Schadeck
                      2. Andy Bestman,  FF Singhofen
                      3. Peter  Fast,         FF Altendiez

Bernd Bender, KFV

2016-10-14T13:09:58+00:0011. Oktober 2013|0 Kommentare

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